Geschichte Alpengasthof Sonnenstein

Im Jahre 1929 erbaute Hammer Friedrich, bekannt Gigelberger Friedl aus Fulpmes, den Alpengasthof Sonnenstein. In den 30-iger Jahren verkaufte er den Sonnenstein an die Berliner Opernsängerin Maria Porner, genannt Sonnenstein Moidl. In den Kriegsjahren fühlten Sie sich dort sicher. Nach dem Krieg eröffnete Moidl wieder die Gaststätte, wo Wanderer vor allem Jäger gerne einkehrten. Mit Unterstützung ihrer Schwester Agnes betrieb sie den Alpengasthof bis 1958.

Im Jahre 1962 kaufte mein Vater Franz Gleinser ( Zorn Franz ) auf anraten von Knaus Anton ( Butterer Doadl ) den Sonnenstein, so wurde der Betrieb von meiner Mutter Maria ( Moidl ) aufgenommen. Für den nötigen Vorrat sorgte mein Vater, er brachte die Lebensmittel mit dem Pferd über den Waldrasterweg hoch. In der Schulzeit mussten auch wir 3 Kinder Tatkräftig mit helfen und auch jeden Tag zu Fuss vom Sonnenstein in die Schule nach Fulpmes gehen. Mit 10 Jahren musste ich nach der Schule noch zum einkaufen und wanderte mit meinem Wegbegleiter ( Pferd ) den ganzen Weg wieder nach oben. Meine Schwester Christl war schon als Schulmädchen sehr fleißig und bediente täglich nach der Schule die Gäste. Mein Bruder Florian war mehr für die kleine Landwirtschaft die mein Vater noch führte zuständig.

Im Jahre 1979 wurde von der Gemeinde Fulpmes von der Medrazer-Stille bis zum Sonnenstein ein Forstweg errichtet, der für uns eine große Erleichterung brachte.

Im Jahre 1984 übernahm ich mit meiner Frau Christine, Sohn Christian und meinen Neffen Romed den Betrieb und 1986 kam unsere Tochter Ramona dazu.

Im Jahre 1993 diskutierten wir mit den Medrazer- Mountainbiker, die uns über den Sommer fleißig besuchten, ob man auch im Winter die geselligen Stunden und Nächte fortführen könnte und beschlossen eine Rodelbahn zu eröffnen. Mit tatkräftiger Unterstützung aller Mitglieder des gegründeten Mountainbikeclub Sonnenstein gelang es uns Sommer wie Winter ein gern besuchtes Ausflugziel zu betreiben.

Eure Familie Gleinser